Rechtsanwaltskanzlei Martina  Jansik   “Härtefall”-Ehescheidung ____________________________________________________________ Rechtsanwaltskanzlei Martina Jansik Am Falkenberg 117 12524 Berlin-Altglienicke Tel: 030 - 67 80 26 29 Fax: 030 - 67 80 28 54 Mail: ra-jansik@t-online.de Leben die Ehegatten noch nicht ein Jahr getrennt,  kann die Ehe nur geschieden werden, wenn die Fortsetzung der Ehe für den Antragsteller aus Gründen, die in der Person des anderen Ehegatten liegen, eine “unzumutbare Härte” darstellen würde. Eine “unzumutbare Härte” kann u.a. vorliegen bei schweren Beleidigungen, groben Ehrverletzungen und häufigen Misshandlungen Trunksucht sowie häufigen Alkoholexzessen Ehefrau wird vor Ablauf des Trennungsjahres von einem anderen Mann schwanger ehebrecherisches Verhältnis in der vormaligen ehelichen Wohnung das Vertrinken des Familienunterhalts Eheschließung zur Erlangung einer Aufenthaltsgenehmigung Prostitution Zu bedenken ist aber insbesondere, dass der Antragsteller die Voraussetzungen dar- legen und auch beweisen muss. Das Familiengericht muss zu der Überzeugung gelangen, dass nicht nur die Ehe als gescheitert anzusehen ist, sondern auch, dass zusätzlich - vor Ablauf des Trennungs- jahres - der Tatbestand der “unzumutbaren Härte” erfüllt ist.  Um einem Rechtsmißbrauch entgegenzuwirken, wird vom Familiengericht jeder Fall genau geprüft, denn ein Ehegatte, der die Ehe einseitig zerstört, soll hieraus nicht gleichzeitig für sich günstige Rechtsfolgen ableiten können.       © 2018 Rechtsanwaltskanzlei Jansik